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Tickets für die DISkurs 2026

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Einladung zur Fachtagung DISkurs:

Dissoziative Identitätsstörung-Perspektiven verbinden Komplexität verstehen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) stellt für Betroffene, Behandelnde und die Gesellschaft gleichermaßen eine komplexe Herausforderung dar. Die Lebensrealitäten Betroffener, unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze und klinische Erfahrungen haben wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht – oft jedoch aus getrennten Blickwinkeln und
emotional aufgeladen.

Ziel unserer Fachtagung DISkurs ist es, diese Perspektiven zusammenzuführen, die zugrundeliegenden Dynamiken besser zu verstehen und einen offenen, respektvollen Austausch zu fördern.

Wie in der Behandlung der DIS sich innere Anteile verbinden und Integration möglich wird, so möchten wir auch auf fachlicher Ebene Brücken schlagen zwischen den verschiedenen Bereichen.

So entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Positionen einander ergänzen und das komplexe Krankheitsbild DIS in seiner Vielschichtigkeit sichtbar, verstehbar und differenziert diskutierbar wird – als Beitrag zu einer besseren Versorgung und einer fundierteren Praxis im Umgang mit Betroffenen.

Unsere Referentinnen und Referenten

Dagmar Bethke
Erste Polizeihauptkommissarin a. D., ehemalige Opferschutzbeauftragte, Vorstand des AntigewaltKompetenzZentrums AKZ e. V., Gründungsmitglied von NODO - opfergerechte Kriminalprävention

Kirsten Böök
Leitende Ministerialrätin Niedersächsisches Justizministerium, Juristin; Trauma und Justiz

Ramona Geupert
Vertreterin der Selbsthilfe, Expertin aus Betroffenenperspektive

Prof. Dr. phil. Petra Hasselmann
Professorin für Kriminalistik an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen, Kriminologin M.A.; kriminologische und kriminalistische Perspektiven

Dr. rer. nat. Philipp Herzog
Wissenschaftler an der RPTU Kaiserslautern-Landau, Psychologischer Psychotherapeut; transdiagnostischer Ansatz bei komplexen, traumabezogenen psychischen Störungen

Dr. med. Alexander Jatzko
FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt und Klinikdirektor der CuraMed Privatklinik Stillachhaus Oberstdorf; Neurobiologische Korrelate der Dissoziativen Identitätsstörung

Dr. med. Andreas Krüger
FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Paar- und Familientherapie, Ärztlicher Leiter der Stiftung Ankerland Trauma-Therapiezentrum für Kinder und Jugendliche gGmbH und des Instituts für Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters

Prof. Dr. rer. nat. Hans J. Markowitsch
Neurowissenschaftler; Gedächtnis und Amnesie

Prof. Dr. phil. Andreas Mokros
Professor für Persönlichkeits-, Rechtspsychologie und Diagnostik an der Fernuniversität in Hagen; Entstehung und Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen, forensische Risikobeurteilung

Dr. Ellert Nijenhuis
Psychologe, Psychotherapeut, Traumatherapeut, Forscher (im Ruhestand), Dozent, Autor; Behandlung chronisch traumatisierter Menschen, Forschungsergebnisse zum Thema Dissoziation

Prof. Dr. phil. Aileen Oeberst
Professorin für Sozialpsychologie an der Universität Potsdam; Belastbarkeit und Beeinflussbarkeit von (traumatischen) Erinnerungen

Manfred Paulus
Erster Kriminalhauptkommissar a. D., rituelle sexuelle Gewalt an Kindern

Prof. Dr. med. Stefan Röpke
FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor und Chefarzt bei Oberberg, Leiter Forschungsbereich Traumafolgestörungen an der Charité Berlin

Martina Rudolph
FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Leitende Ärztin der Klinik am Waldschlößchen Dresden; Fallstricke in der Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung

Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse
Psychiater, Psychosomatiker, Psychotherapeut, Traumatherapeut, Dozent, Autor, Forscher; Behandlung und Erforschung von Traumafolgestörungen

Dr. med. Harald Schickedanz
FA für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor des Reha-Zentrums Bad Dürrheim der Klinik Hüttenbühl; stationäre Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung

Rudolf von Bracken
Fachanwalt für Familienrecht; Kinderrechte und Opferschutz

PD Dr. rer. nat. Larissa Wolkenstein
Akademische Direktorin am Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU München; Therapiebezogene Veränderungen traumatischer Erinnerungen

Hotels & Zimmerkontingente

Für die Fachtagung haben wir in mehreren Hotels ein begrenztes Kontingent an vergünstigten Zimmern organisiert.
Die Buchung läuft jedoch komplett über die Hotels selbst – Sie wählen Ihr Hotel, reservieren dort direkt und erhalten auch die Rechnung vom Hotel.

Bei der Reservierung bitte „DISKURS“ angeben, um die vereinbarten Sonderkonditionen zu erhalten.

Die Angebote gelten solange Zimmer im Kontingent verfügbar sind (Zeitraum: 17.–21.09.2026).

Best Western

Lothar-Daiker-Straße 6
97980 Bad Mergentheim

Tel. 07931 5390
E-Mail verkauf@parkhotel-mergentheim.de

Savoyhotel Bad-Mergentheim

Erlenbachweg 17
97980 Bad Mergentheim

Tel. 07931 5990
E-Mail info@savoyhotel-bad-mergentheim.de

Hotel Central

Hans-Heinrich-Ehrler-Platz 38-40
97980 Bad Mergentheim

Tel. 07931 964900
E-Mail info@centralmergentheim.de

Hotel DasSchaffers

Edelfinger Str. 7
97980 Bad Mergentheim

Tel. 07931 97120
E-Mail info@dasschaffers.de

Hotel Bundschu

Milchlingstraße 24
97980 Bad Mergentheim

Tel. 07931 9330
E-Mail info@hotel-bundschu.de

Vitalhotel König am Park

Erlenbachweg 21,
97980 Bad Mergentheim

Tel.  07931 544-0
E-Mail mail@vitalhotel-koenig.de

Vorläufiger Ablaufplan

Stand 28.11.2025

Hinweis: Wir entwickeln das Programm fortlaufend weiter. Titel und Inhalte der Beiträge können sich noch ändern.

Freitag, 18. September 2026

ab 11:00 UhrAnreise, Ankunft, Anmeldung
12:00 UhrBegrüßung durch die Tagungsleiterinnen Fr. Dr. Martina Holdreich und Fr. Jutta Bungenstab
12:15 UhrEinführungsvortrag „Multiple Realitäten – Einige persönliche Anmerkungen zu zwei Unmöglichkeiten“
Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse
13:00 UhrProf. Dr. med. Stefan Röpke
13:45 UhrPause (15-20 min Speakers-Corner)
14:15 UhrArbeitstitel: „Zwischen PTBS, dissoziativen und Persönlichkeitsstörungen: Transdiagnostische Konzepte für die Behandlung komplexer psychischer Störungen“
Dr. rer. nat. Philipp Herzog
15:00 UhrArbeitstitel: „Stationäre Behandlung der Dissoziativen Identitätsstörung“*
Dr. med. Harald Schickedanz
15:45 UhrPause (15-20 min Speakers-Corner)
16:15 Uhr„Fallstricke bei der Behandlung von DIS-PatientInnen“
Martina Rudolph (inkl. 15 min Publikumsfragen)
17:15 Uhr„Warum ist Selbsthilfe so wichtig und welche Probleme gibt es in der therapeutischen Arbeit?“
Ramona Geupert (inkl. 15 min Publikumsfragen)
gegen 18:15 UhrVerabschiedung der Gäste

Samstag, 19. September 2026

ab 8:30 UhrAnkunft
09:00 Uhr„Dissoziation: Was wissen wir, was realisieren wir?“
Dr. Ellert Nijenhuis
09:45 UhrDr. med. Andreas Krüger
10:30 UhrPause (15-20 min Speakers-Corner)
11:00 Uhr„Neurobiologische Korrelate der Dissoziativen Identitätsstörung“
Dr. med. Alexander Jatzko
11:45 Uhr„Dissoziative Amnesie und Selbstbild“
Prof. Dr. rer. nat. Hans J. Markowitsch
12:30 UhrMittagspause (15-20 min Speakers-Corner)
13:45 Uhr„Belastbarkeit und Suggerierbarkeit von (traumatischen) Erinnerungen“
Prof. Dr. phil. Aileen Oeberst
14:30 Uhr„Verdrängung, Wiedererinnern, Dissoziation: Eine persönlichkeitspsychologische Betrachtung“
Prof. Dr. phil. Andreas Mokros
15:15 UhrPause (15-20 min Speakers-Corner)
15:45 UhrArbeitstitel: „Veränderungen belastender Erinnerungen durch traumafokussierte Interventionen“*
PD Dr. rer. nat. Larissa Wolkenstein (inkl. 15 min Publikumsfragen)
16:45 UhrPodiumsdiskussion Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse mit allen ReferentInnen
gegen 18:15 UhrEnde der Veranstaltung

Sonntag, 20. September 2026

ab 8:30 UhrAnkunft
09:00 UhrArbeitstitel: „Rituelle sexuelle Gewalt an Kindern“*
Manfred Paulus
09:45 UhrProf. Dr. phil. Petra Hasselmann
10:30 UhrPause (15-20 min Speakers-Corner)
11:00 UhrKirsten Böök
11:45 UhrArbeitstitel: „Kinderschutz im Familien- und Strafrecht“*
Rudolf von Bracken
12:30 UhrMittagspause (15-20 min Speakers-Corner)
13:30 UhrDagmar Bethke
14:30 UhrPodiumsdiskussion Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse mit allen ReferentInnen
gegen 16:00 UhrVerabschiedung der Gäste

*Anmerkung: Vortragstitel sind derzeit teilweise nur als vorläufiger Arbeitstitel vermerkt, teilweise, noch nicht endgültig abgestimmt oder bisher noch nicht festgelegt.

Informationen zur Veranstaltung

  • Dreitägige Fachveranstaltung inkl. Verpflegung
  • Fortbildungspunkte, akkreditiert durch LÄK und LPK
  • Kartenverkauf ab 01.12.2025 über unsere Anmeldeplattform möglich
  • 10% Frühbucherrabatt bis einschl. 31.03.2026
  • Vergünstigte Hotelkontigente buchbar, solange der Vorrat reicht

Fachtagung

18. - 20. September 2026

Veranstalter

Kitzberg-Kliniken
Bad Mergentheim

Veranstaltungsort

Kursaal im Kurhaus Bad Mergentheim
Lothar-Daiker-Straße 2
97980 Bad Mergentheim

Tagungsleitung

Dr. phil. Martina Holdreich
Leitende Psychologin
Erwachsenenbereich Psychosomatik
Psychotherapeutisches Zentrum Kitzberg-Kliniken

Jutta Bungenstab
Chefärztin
Erwachsenenbereich Psychosomatik
Psychotherapeutisches Zentrum Kitzberg-Kliniken

Direkter Kontakt für Fragen zur DISkurs 2026

Unsere Ansprechpartnerinnen unterstützen Sie gerne bei allen Fragen rund um die Anmeldung, das Programm und die organisatorischen Details der DISkurs 2026, damit Ihre Teilnahme von Anfang an möglichst unkompliziert läuft.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Jana Endreß
Marketing und Veranstaltungsmanagement
07931-948265-435

Susanne Luger
Chefarztsekretariat
07931-5316-3407

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