Zusätzliches Therapieangebot Kinder- und Jugendliche

Soziales Kompetenztraining ist eine Indikativgruppe und wird von der Sozialarbeiterin geleitet. Die Zuweisung zur Gruppe erfolgt durch einen Bezugstherapeuten bzw. einer Bezugstherapeutin.

Nicht jedem gelingt es, in verschiedenen sozialen Situationen eigene Bedürfnisse und Ansprüche gegenüber anderen zu vertreten. Und zwar so, dass sein Gegenüber nicht verletzt oder missachtet wird. Auch fällt es einigen schwer, jemanden um Gefallen zu bitten oder neue Kontakte zu knüpfen. Dieses Phänomen wird als mangelnde soziale Kompetenz bezeichnet und kann gut mit einem sozialen Kompetenztraining überwunden werden.

Die Aufgabe dieser Indikativgruppe ist, die Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen zu reduzieren. Sie zielt darauf ab, selbstsicheres, sozial kompetentes Verhalten aufzubauen oder weiter zu entwickeln.

Emotionsregulationstraining ist eine Indikativgruppe und wird psychotherapeutisch geleitet. Die Zuweisung zur Gruppe erfolgt durch einen Bezugstherapeuten /bzw. einer Bezugstherapeutin.

Die therapeutische Arbeit an Emotionen kann auf eine erfassbare Zahl von praktischen Techniken reduziert werden, die dem Patienten eine therapeutische Regulation seiner Problememotionen ermöglichen können. Dieses Kernanliegen der emotionsbezogenen Therapie, die Regulation von Emotionen, wird im Rahmen dieser Gruppentherapie vermittelt.

Ziel dieser Gruppentherapie ist es, den Patienten basale Informationen über funktionale und dysfunktionale emotionale Prozesse und Techniken zur unmittelbaren Regulation ihrer Emotionen zu vermitteln. Am Ende dieser Gruppentherapie sollen die Patienten in der Lage sein, ihre Emotionen in den spezifischen Situationen wahrzunehmen, einzuschätzen, inwieweit diese situationsangemessen sind, und diese soweit zu regulieren, dass sie nicht mehr zwangsläufig in ein symptomatisches Verhalten münden. Die erarbeiteten Inhalte werden in der Einzeltherapie aufgegriffen und weiterverfolgt.